cook'n'art — Rezepte, Kochen und Kunst

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Tarte Normande

von Lichterfelde

Zutaten:
150 g Mehl
1 gehäufter EL Puderzucker
75 g salzige Butter
1 Eigelb
3 große Äpfel
Zitrone
Aprikosenmarmelade

Lichterfelde 03/06
Zubereitung:
Zuerst das Mehl aufs Backbrett häufeln, mit der gewürfelten Butter, dem Eigelb und dem Zucker mit den Fingern zu einem Teig verkneten. Sollte er so trocken sein, dass er sich nicht formen lässt, mit einigen Tropfen Wasser befeuchten. Zur Kugel formen und 1 bis 2 Stunden ruhen lassen.

Einen Tortenring von 26 cm Durchmesser auf ein Backblech legen, welches mit Pergamentpapier ausgelegt ist. Solche Tortenringe sind praktischer als die bei uns üblichen kompakten Tortenformen, weil sich der extrem dünne Teigboden leichter freilegen lässt.

Den vorbereiteten Teig 3 mm dick ausrollen (nicht dicker!), ums Nudelholz wickeln und auf dem Tortenring abrollen. Die Überhängenden Teigränder mit dem Nudelholz abschneiden, den Teig innen an den Rand des Rings drücken. Auf dem untersten Einschub des Backofens bei 180° 10 bis 15 Minuten vorbacken. So unverbindlich diese Zeitangabe ist, so unverbindlich auch die Temperatur. Sie hängt von der Qualität des Ofens ab. Der Teig sollte jedenfalls in dieser Zeit nicht braun werden, sondern nur so eben etwas Farbe annehmen.

Herausnehmen und eventuell aufgeworfene Blasen mit der Gabel einstechen. Das macht man beim Blindbacken normalerweise vorher, beim rohen Teig. Aber wenn der so dünn ist wie hier, kann es passieren, dass sich die Einstiche durchs Backen vergrößern und später den Obstsäften als unvorhergesehene Ausgänge dienen.

Inzwischen habe ich 3 große Äpfel geschält, geviertelt und in 3 mm dü¼nne Halbmonde geschnitten. Die lege ich jetzt sehr sorgfältig (damit es auch schön aussieht) wie Dachziegel im Kreis auf den Tortenboden. Mit den Äpfeln haben wir häufig Probleme. Die Massenzüchtung hat auch beim Obst zu Einheitsprodukten geführt, die zwar formvollendet sind und keine Flecken haben, aber oft genug mangelt es ihnen an Säure. Außerdem müssen sie fest, nicht mehlig sein. Die fehlende Säure ersetze ich, indem ich die Apfelscheiben vor dem Auslegen mit Zitronensaft beträufele. Dann brauche ich aber auch etwas mehr Zucker, vielleicht einen gehäuften Esslöffel. Der wird einfach über die ausgelegten Äpfel gestreut, darüber mit einem Pinsel flüssige Butter gestrichen, und das Backblech kommt wieder in den Ofen.

Diesmal wird allerdings nicht unten, sondern im obersten Drittel gebacken, zirka 30 Minuten. Nur wenig abkühlen lassen, mit Calvados begießen und warm servieren.

Bei der klassischen Version werden die Äpfel nicht mit Zucker bestreut, sondern nach dem Backen mit Aprikosenmarmelade oder Apfelgelee dünn bestrichen. Ist auch lecker. Und wenn Marmelade bzw. Gelee bereits vor dem Backen aufgestrichen werden, geschieht auch kein Unglück. Die Marmelade hat auch eine schützende Aufgabe: Sie verhindert, dass die Äpfel trocken werden.

Jedenfalls ist diese Apfeltorte mit ihrer Gesamthöhe von knapp 1 cm ein Dessert, das auch nach einem ausgiebigen Menü noch jeden Esser entzücken wird.

Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 5. März 2008 um 20:18 Uhr veröffentlicht und wurde unter 08 Nachspeisen, 09 Backwaren abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten. Einen Kommentar schreiben

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